Doppelter Heimeinsatz für den BCE:

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Tolle Erinnerungen und Duell mit dem Angstgegner

 

Meister Elversberg empfängt am Doppelspieltag der 1. Dreiband-Bundesliga den BBC Witten (Samstag, 14 Uhr) und die BG RW Krefeld (Sonntag, 11 Uhr) im heimischen Clubheim.

Der 21. Mai 2017 – ein Tag, den die Dreiband-Billardspieler des BC 1921 Elversberg so schnell nicht vergessen: „Das war ein herausragender Erfolg, den wir da geschafft haben“, sagt der BCE-Vorsitzende Volker Marx im Rückblick auf den finalen Showdown der Vorsaison, als sich Elversberg im heimischen Clubheim mit dem 7:1 über den BCC Witten zum siebten Mal zum Deutschen Mannschaftsmeister krönte.

Am Samstag steht nun an Ort und Stelle die Neuauflage des Herzschlagfinals aus dem Vorjahr an – allerdings steht die Partie ab 14 Uhr diesmal unter anderen Vorzeichen, denn vor dem Wiedersehen mit Witten ist Elversberg mit 10:10 Punkten nur Sechster der 1. Dreiband-Bundesliga. „Die fünf Prozent, die es in dieser engen Liga oft ausmachen, haben uns zuletzt mehrfach gefehlt“, sagt Marx: „Letztes Jahr hatten wir zudem die glücklichen Momente, die man auch mal braucht, häufig auf unserer Seite – das sieht jetzt anders aus.“

Jüngstes Beispiel war das erste Bundesligaspiel im neuen Jahr, das der BCE vor zwei Wochen daheim gegen den aktuell souveränen Spitzenreiter Bergisch-Gladbacher BC mit 0:8 verlor. Doch trotz des scheinbar klaren Resultats war sogar da für Elversberg mehr drin, wie der Blick auf drei der vier Einzelpartien zeigt: Marx verlor sein Match an Position vier mit 38:40, Klaus-Bernhard Bosel gar nur mit 39:40 und auch Weltmeister Frédéric Caudron musste sich im Giganten-Duell mit dem fünffachen Dreiband-Welttitelträger Torbjörn Blomdahl aus Schweden mit 37:40 nur knapp beugen. Für die Saarländer war es die erste Heimniederlage seit fast zwei Jahren, zuvor hatte man letztmals am 13. Februar 2016 ebenfalls gegen Bergisch-Gladbach 2:6 verloren.

Durch den ersten Heimpatzer seit langem rückt die Mission Titelverteidigung in weite Ferne – sollte man meinen. Allerdings ist der Primus aus dem Bergischen Land selbst nach dem Auswärtssieg beim Meister nicht vollends enteilt, hat mit 15:5 Zählern nur fünf Minuspunkte weniger als Elversberg. „Der Zug ist noch nicht ganz abgefahren“, sagt auch Marx. Er weiß aber, dass es nun erst mal wichtig ist, seine Hausaufgaben zu machen, sprich: im Doppel-Heimauftritt gegen Witten und am Sonntag ab 11 Uhr gegen die BG RW Krefeld die erhofften zwei Siege landen. Der mögliche Weg dorthin? „Vielleicht müssen wir umdenken und einfach versuchen, mit mehr Lockerheit in die Partien zu gehen“, mutmaßt der BCE-Vorsitzende.

Gegen Witten wird er es mit Hans-Jürgen Kühl zu tun bekommen. Die jüngsten Duelle mit dem Routinier der Gäste waren an Spannung kaum zu überbieten – sowohl im Finale der Vorsaison als auch im Hinspiel, das Elversberg 5:3 gewann, trennten sich beide 40:40. Bosel trifft in Ronny Lindemann auf den Deutschen Meister 2016. Vorne setzt Elversberg auf den Belgier Jef Philipoom, der gegen Savas Bulut spielt, und Weltmeister Caudron. Die belgische Nummer eins der Welt trifft auf Landsmann Eddy Leppens.

Am Sonntag wartet eine Art „Angstgegner“ auf den BCE: „Krefeld bereitet uns immer Probleme, das ist eine konstant gut besetzte Mannschaft“, meint Marx. Das Hinspiel unterstreicht diese Aussage, Elversberg unterlag der BG auswärts mit 2:6. Bosel eröffnet ab 11 Uhr gegen den Belgier Wesley de Jager, Marx duelliert sich am Nebentisch mit Murat Gökmen. Danach folgen die Paarungen Philipoom gegen den Holländer Gerwin Valentijn und Caudron gegen Thorsten Frings – und später hoffentlich der Rückblick auf ein erfolgreiches Wochenende aus Sicht des siebenfachen Deutschen Meisters. dbe

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