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Holpriger Heimstart, aber in Schlagdistanz zur Spitze

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Die Dreiband-Billardspieler des Deutschen Mannschaftsmeisters BC 1921 Elversberg holen beim Bundesliga-Einstand im eigenen Clubheim nach einem 4:4 gegen Vizechampion BC München mit 6:2 über Bundesliga-Neuling ATSV Erlangen den ersten Heimsieg der Saison.

Elversberg. Vier Punkte hatten die Billardspieler des BC 1921 Elversberg am ersten Heim-Wochenende in der 1. Dreiband-Bundesliga ins Visier genommen, mit den am Ende verbuchten drei Zählern konnte der amtierende Deutsche Mannschaftsmeister am Sonntag nach dem 6:2-Erfolg über den ATSV Erlangen aber insgesamt gut leben. Das übergeordnete Ziel des siebenfachen deutschen Titelträgers, den Kontakt zur Tabellenspitze nicht abreißen zu lassen, konnte trotz holprigem Start ins Wochenende mit einem hart erkämpften 4:4-Unentschieden gegen Vizemeister BC München als erfüllt erachtet werden: Mit 6:4 Zählern steht Elversberg derzeit zwar nur auf Rang sechs der Zehner-Staffel, der Rückstand auf den mit 9:3 Punkten auf dem Platz an der Sonne liegenden 1. BC Magdeburg ist mit einem Minuszähler aber marginal. „Die Bundesliga ist mittlerweile die stärkste Liga in Europa. Von daher muss man jeden Gegner entsprechend ernst nehmen“, befand der BCE-Vorsitzende Volker Marx angesichts der engen Tabellenkonstellation im deutschen Oberhaus.

Sein langjähriger Mitstreiter beim BC Elversberg, Klaus Bernhard Bosel, sieht das ganz ähnlich: „Die Bundesliga ist wesentlich ausgeglichener besetzt als in der Vergangenheit. Da kann im Prinzip jeder gegen jeden gewinnen.“ Marx und er legten gegen Aufsteiger mit ihren Erfolgen die Grundlage zum ersten Heimsieg. Elversbergs Vorsitzender setzte sich mit 40:33 gegen Jürgen Pichler durch, Klaus Bosel siegte 40:32 über Andreas Schenkel. Wenig später war es am zweifachen Weltmeister, den Deckel zum ersten Sieg im heimischen Clubheim drauf zu machen. Frédéric Caudron holte mit seinem 40:14 gegen Andreas Efler in nur 20 Aufnahmen den fehlenden Punkt. Die erste Niederlage von Jean-Paul de Bruijn vorm Elversberger Publikum am Nebentisch gegen Joachim Back (30:40) war letztlich bedeutungslos.

Dafür hatte der Niederländer am Vortag gegen Vizemeister BC München mit einem 40:24-Erfolg über den Griechen Kostas Papakonstantinou maßgeblich zur Aufholjagd der Gastgeber beigetragen. Mit einer überragenden Vorstellung rettete der „Außerirdische“, wie der Belgier Caudron wegen seiner enormen Fähigkeiten im Umgang mit dem Queue und den drei Bällen genannt wird, dem BCE zumindest noch einen Punkt. Während de Bruijn für seinen Sieg starke 22 Aufnahmen benötigte, machte „l’extraterrestre“ gegen den Türken Lütfi Cenet sogar in nur 17 Aufnahmen mit 40:26 alles klar. Als beste Serie verbuchte der Belgier dabei eine satte Zwölf. Zuvor hatte Marx mit 32:40 im Duell der Clubbosse mit Münchens Vorsitzendem Christos Christodoulidis den Kürzeren gezogen, Bosel verlor klar mit 24:40 gegen Johann Schirmbrand. dbe

 

 

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